Bergen an der Dumme
Entdecke den Ort, den du lieben wirst

Bergen an der Dumme







Kulturelle Besonderheit

1203
Erste urkundliche Erwähnung: In einem Lehnsvertrag zwischen den Söhnen Heinrichs des Löwen wird Bergen an der Dumme genannt.
Mittelalter bis frühe Neuzeit
Bergen war ein Welfen-Besitz. Die Burg gehörte Lehensträgern wie den Familien von de Berghe, von Knesebeck, von Estorf und von Bodenteich.
1427
Aufteilung innerhalb der welfischen Herzogtümer: Bergen gelangte zum Lüneburgischen Teil des Herzogtums
1500‑1600er
Kirchlich wichtige Ereignisse: Bau und Umbauten der Kirche, erste sicheren urkundlichen Erwähnungen des Pfarrers/Bertoldus 1338, weitere Entwicklungen mit Kapellen. Einführung der Reformation (1527) durch Herzog Ernst den Bekenner.
1651
Großbrand vernichtete Teile des Ortes und der Kirche; die Kirche wurde danach wieder aufgebaut.
18. / 19. Jahrhundert
Wirtschaftlicher Aufschwung durch Leinenwarenhandel; Ausbau des Ortes in Landwirtschaft, Handwerk und Ackerbürgerkultur.
1839/1840
Neubau der Kirche (klassizistischer Saalbau) durch Hellner; bald danach ein verheerender Großbrand (am 2. Mai 1840), bei dem weite Teile des Fleckens zerstört wurden; Wiederaufbau der Kirche 1842.
1877‑1900
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bergen (1. Mai 1877). Frühzeitige Einsätze bei Bränden in benachbarten Orten; in dieser Zeit Regelungen zur Pflicht eines jeden männlichen Einwohners als Feuerwehrhilfskraft.
1902
25‑jähriges Bestehen der Wehr gefeiert; Einweihung des Spritzenhauses mit „Chinesenturm“ um 1909.
1900er‑Mitte 20. Jh.
Bergen verliert Bedeutung als Zollort nach der Annexion Hannovers durch Preußen; Veränderungen in Verwaltung und Grenzziehungen.
20. Jahrhundert bis Nachkriegszeit
Nach dem Zweiten Weltkrieg Grenzort zur DDR; Strukturwandel durch Wegfall einiger Zollfunktionen etc
2003
Feierte Bergen sein 800‑jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Am 26. November Änderung des offiziellen Ortsnamens von „Bergen (Dumme)“ zu Bergen an der Dumme.
Aktuell
Einwohnerzahl liegt um ca. 1.400; Fläche etwa 25,6 km²